Wunderheilung, Zungenreden, Dämonen austreiben: Kommen Wunder von Gott oder Satan?

Auf einen Blick: Gemäß der Bibel dienten Wunderheilungen im 1. Jahrhundert dazu, die erste Christenversammlung als von Gott anerkannt zu bestätigen. Nachdem dieser Zweck erfüllt war, hörten diese Wundermächte auf. Was lernen wir aus der Bibel über heutige Wunderheilungen? Müssen diese von Gott stammen oder könnten sie sogar von seinem Gegner, dem Teufel, stammen?

Heilung wird definiert als die Wiederherstellung der Gesundheit einer Person, die seelisch, geistig oder körperlich krank ist. Die Bibel, Gottes Wort, berichtet von beeindruckenden Wunderheilungen, die durch Gottes Geist – seine wirksame Kraft – vollbracht wurden. Schon lange bevor Jesus Christus auf die Erde kam, bewirkten vorchristliche hebräische Propheten durch Gottes Hilfe Wunder. Dennoch ist besonders Jesus Christus für seine spektakulären Heilungen bekannt. Auch bestimmte Christen des 1. Jahrhunderts erhielten die Gabe, durch Gottes heiligen Geist Kranke zu heilen.

Als Jesus auf der Erde war: Heilung jeder Art von Krankheit mit Leichtigkeit

Während seines irdischen Lebens bewies Jesus Christus eindrucksvoll, dass es möglich ist, jede Form von Leiden zu beseitigen. Damit gab er eine Vorschau auf das, was er im großen Stil nach Harmagedon durch die Allmacht unseres Schöpfers Jehova weltweit vollbringen wird. Seine Wunderheilungen fanden häufig vor zahlreichen Augenzeugen in der Öffentlichkeit statt.

Durch die Kraft des Heiligen Geistes heilte Jesus jede Krankheit und jedes Gebrechen ohne Ausnahme. In der Bibel wird sein Wirken wie folgt beschrieben:

„(Matthäus 9:35) Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in den Synagogen, predigte die gute Botschaft vom Königreich und befreite die Menschen von Krankheiten und Leiden aller Art.“

Jesus heilte mit absoluter Leichtigkeit. Die Heilige Schrift belegt dies am Beispiel eines Aussätzigen:

„(Markus 1:40-42) Es kam auch ein Aussätziger zu ihm und flehte ihn sogar auf Knien an: „Wenn du nur willst, kannst du mich gesund machen“. Da empfand er tiefes Mitgefühl, streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: „Das will ich! Du sollst gesund werden.“ Im selben Augenblick verschwand der Aussatz und er war gesund.“

Besonders wenn ein Mensch seit vielen Jahren leidet und menschlich gesehen keine Hoffnung mehr besteht, erscheint eine Wunderheilung unmöglich. Doch durch die wirksame Kraft von Jehova Gott heilte Jesus selbst chronische, jahrzehntelange Leiden im Handumdrehen:

„(Johannes 5:5-9) Doch es war auch ein Mann dort, der seit 38 Jahren krank war.  6 Jesus sah den Mann daliegen, und weil ihm bewusst war, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: „Willst du gesund werden?“  7 Der Kranke antwortete: „Herr, ich habe niemanden, der mich ins Becken bringt, wenn das Wasser in Bewegung gerät. Und bis ich es dorthin geschafft habe, ist schon ein anderer hineingestiegen.“  8 Jesus sagte zu ihm: „Steh auf! Nimm deine Matte* und geh umher.“  9 Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Matte und ging umher.“

Woran man erkennen kann, ob eine Heilung von Gott stammt

Wie die Bibelstellen zeigen, konnte Jesus Menschen von Krankheiten und Leiden aller Art heilen. Was aber, wenn jemand, der heute Wunderheilungen vollbringt oder Dämonen ausheilt, dies nicht kann? Wäre dies nicht ein Beweis dafür, dass die Quelle für Wunderheilungen nicht die gleiche Quelle ist, auf die Jesus Christus zugriff: der Heilige Geist (gemäß der Bibel die wirksame Kraft Gottes). Und auch bei den ersten Nachfolgern von Jesus war es so, dass sie alle Krankheiten heilen konnten. Lesen Sie hierzu in der Bibel die Apostelgeschichte 5:15,16: „… und sie wurden alle geheilt“.
Werden heute wirklich alle wieder gesund? Und wenn nicht, welches deutliche Zeichen wäre das?
Hat etwa die allmächtige Kraft des wahren Gottes nachgelassen? Oder könnte das ein eindeutiges Zeichen für eine andere Quelle sein. Bei Jehova Gott ist es sicherlich nicht so, dass er manchmal nicht die Kraft hätte und manchmal doch.
Was eindeutig beweist, dass Wunderheilungen oder sonstige Wunder, wenn sie auch nur ein einziges Mal nicht funktionieren, eine andere Quelle haben müssen.

Warum konnten Christen im 1. Jahrhundert Wunderheilungen vollbringen?

Die Wunder von Jesus machten unmissverständlich deutlich, dass er der verheißene „Christus“ (griechisch) beziehungsweise „Messias“ (hebräisch) war, was übersetzt „Gesalbter“ bedeutet. Zugleich dienten sie als Vorschau auf die künftigen globalen Segnungen nach Harmagedon. Doch zu welchem Zweck erhielten auch die Nachfolger Jesu im 1. Jahrhundert Wundermächte?

Durch Zeichen, Wunder und Austeilungen des heiligen Geistes gab Gott ein eindeutiges Zeugnis ab. Er bewies der damaligen Welt, dass die neu gegründete Christenversammlung seinen vollen Segen besaß und von ihm stammte. Dies bestätigt das Bibelbuch Hebräer:

„(Hebräer 2:3-4) …wie werden wir entrinnen, wenn wir eine so große Rettung vernachlässigt haben, die ja durch unseren Herrn verkündigt zu werden begann und uns durch die, die ihn hörten, bestätigt worden ist, wobei Gott mit Zeichen und auch mit Wundern und mancherlei Machttaten und mit Austeilungen des heiligen Geistes seinem Willen gemäß mitzeugte?“

Wann sollten die Wunder, Wunderheilungen und Machttaten aufhören?

Die von Gott bewirkten Zeichen erfüllten einen klaren Zweck: Sie identifizierten die erste Christenversammlung zweifelsfrei als Gottes Organisation. Nachdem diese Tatsache einmal unumstößlich feststand, war ein fortlaufender Beweis durch Wunder nicht mehr nötig. Folglich sollten die Wundergaben aufhören, sobald ihr Zweck erfüllt war.

Die Bibel erklärt im ersten Brief an die Korinther ausdrücklich, dass diese Gaben zeitlich begrenzt waren:

„(1. Korinther 12:29-30; 13:8, 13) Es sind doch nicht alle Apostel? Es sind doch nicht alle Propheten? Es sind doch nicht alle Lehrer? Es vollbringen doch nicht alle Machttaten? Es haben doch nicht alle Gaben der Heilungen? Es reden doch nicht alle in Zungen?… Die Liebe versagt nie. Seien es aber Gaben des Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden… Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“

Gaben wie das Heilen oder das Sprechen in fremden Zungen sollten also vergehen. Glaube, Hoffnung und Liebe hingegen sollten fortbestehen. Insbesondere an der echten, selbstlosen Liebe ist die wahre Christenversammlung in der heutigen Zeit eindeutig zu erkennen.

Gibt es heute noch Wunderheilungen?

Auch in der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart wird von Wunderheilungen berichtet. Solche Ereignisse finden beispielsweise in Gottesdiensten verschiedener Geistlicher der Christenheit statt. Aber auch außerhalb des Christentums vollziehen Zauberdoktoren, Medizinmänner oder Voodoopriester (Wodupriester) vermeintliche Heilungen, wobei sie sich oft der Wahrsagerei und Magie bedienen. Einige sogenannte „Psychoheiler“ behaupten wiederum, ihre Methoden seien völlig frei von Religion.

Angesichts dieser Vielfalt stellt sich eine entscheidende Frage: MÜSSEN all diese Phänomene zwangsläufig von Gott stammen?

Experten-Tipp zur biblischen Prüfung: Nicht jedes spektakuläre Wunder hat einen göttlichen Ursprung. Die Schrift warnt davor, dass auch übernatürliche Mächte der Gegenseite Wunder als Werkzeug zur Irreführung einsetzen.

Müssen Wunderheilungen von Gott stammen – oder kommen sie vom Satan?

Gemäß Gottes Wort, der Bibel, stammen heutige Wunder und Heilungen keineswegs automatisch von Jehova (dem biblischen Namen des wahren Gottes). Die Bibel offenbart, dass außergewöhnliche Taten ebenso von der Gegenseite – von Satan, dem Teufel – bewirkt werden können. Satan ist ein mächtiges Geistgeschöpf, das sich gegen Gott aufgelehnt hat. Der Name „Satan“ bedeutet übersetzt „Widersacher“.

In der Bibel werden wir vor den Täuschungsmanövern dieses Widersachers gewarnt:

„(2. Thessalonicher 2:9-10) Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden.“

Vergleich: Wunder durch Gottes Macht vs. Wundertaten Satans

Heutige Wunderheilungen unterscheiden sich in grundlegenden Punkten von den Heilungen, die in der Bibel dokumentiert sind:

  • Erfolgsquote: In biblischer Zeit wurden ausnahmslos alle Hilfesuchenden geheilt (Apostelgeschichte 5:15,16). Heute hingegen bleiben viele Menschen ungeheilt, wenn sie Wunderheiler aufsuchen oder zu Wallfahrtsorten pilgern.
  • Kostenfreiheit: Jesus und die ersten Christen heilten Kranke stets völlig kostenfrei. Jesus gab die klare Anweisung: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Matthäus 10:8). Heutige Wunderheiler verlangen dagegen nicht selten hohe Geldbeträge oder Spenden.
  • Totenauferweckung: Durch Gottes Macht wurden in der Bibel sogar Tote wieder zum Leben erweckt. Solche unbestreitbaren Wunder geschehen bei heutigen Heilern nicht.

Warum wirkt Satan Wunder? Die Warnungen der Bibel

Satan der Teufel und seine Dämonen (abgefallene Engel) verfolgen das Ziel, Menschen vom wahren Gott Jehova wegzulocken und irrezuführen. Um diese Täuschung perfekt zu machen, bedienen sie sich oft beeindruckender Zeichen.

Jesus Christus sprach eine deutliche Warnung vor solchen Machenschaften aus:

„(Matthäus 24:24) Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.“

Jesus warnte nicht vor unbedeutenden Kleinigkeiten, sondern vor „großen Zeichen und Wundern“. Dies beweist, dass Satan die Macht besitzt, Erstaunliches zu bewirken. Da Satan den Menschen meist nicht sichtbar erscheint, nutzt er menschliche Werkzeuge – etwa Personen, die sich fälschlicherweise als Prophet oder Gesandter Christi ausgeben.

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

Wie lässt sich unterscheiden, ob ein Wunder von Gott oder vom Teufel stammt? Jesus gab seinen Nachfolgern ein klares Prüfkriterium an die Hand:

„(Matthäus 7:15-23) Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen… Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“

Diese Bibelpassage zeigt eindringlich: Menschen können scheinbar im Namen Jesu Dämonen austreiben oder Wunder vollbringen, ohne von Jesus anerkannt zu werden. Da solche Menschen nicht nach Gottes Willen handeln, stammt ihre Kraft aus einer anderen Quelle – von Satan, dem Teufel, dessen Ziel die Irreführung ist.

Es kann das Leben kosten: Die Gefahren falscher Wunder

Wunder, Wunderheilungen, das (angebliche) Austreiben von Dämonen können extrem gefährlich sein. Warum? Wie wir in Gottes Wort, der Bibel, lesen konnten, verfolgt der Teufel mit den Machttaten und mit den lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jedem Trug einen Zweck. Welchen Zweck? Irrezuführen. Von der Wahrheit, die zum ewigen Leben führt, hinweg. Der Satan verfolgt den Zweck, dass die Menschen die Liebe zur Wahrheit nicht annehmen und nicht gerettet werden. Rufen wir uns noch einmal die Worte aus dem Bibelbuch Thessalonicher in den Sinn: „2. Thessalonicher 2:9-10) Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden“.

Jesus Christus sagte:

„(Lukas 9:24-25) Denn wer immer seine Seele [sein Leben] retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, der wird sie retten. In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber verliert oder Schaden erleidet?“

Wie denken Jehova Gott und Jesus über okkulte Praktiken?

Sowohl Jehova Gott als auch Jesus Christus lehnen es strikt ab, wenn Menschen sich mit Kräften einlassen, die vom Teufel stammen. Bereits im Alten Testament warnte Gott sein Volk vor allen Formen des Okkultismus:

„(5. Mose 18:10-12) Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges…“

Wer durch satanische Macht Scheinheilungen sucht oder bewirkt, setzt sein ewiges Leben aufs Spiel. Kein vorübergehender gesundheitlicher Vorteil wiegt den Verlust der Aussicht auf ein dauerhaftes Leben im Paradies auf.

Eine bessere Hoffnung: Vollständige und dauerhafte Heilung durch Gott

Gott verspricht, dass nach seinem kurz bevorstehenden Eingreifen in das Weltgeschehen – dem Krieg von Harmagedon (Offenbarung 16:14,16) – alle Krankheiten für immer verschwinden werden. Dann wird Gott durch seinen heiligen Geist weltweit und dauerhaft echte Wunderheilungen bewirken.

Die Bibel gibt uns diese wundervollen Verheißungen für die Zukunft nach Harmagedon:

  • Keine Krankheiten mehr: „(Jesaja 33:24) Und kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank‘.“
  • Ende von Schmerz und Tod: „(Offenbarung 21:4) …und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Heutige Diener Gottes vollbringen keine Wunderheilungen

Echte Diener Gottes vollziehen heute keine Wunderheilungen. Die biblischen Prophezeiungen zeigen, dass die Wundergaben des 1. Jahrhunderts aufhören sollten. Da wir uns heute unmittelbar vor Harmagedon befinden, haben die von Gott bewirkten Wundergaben längst aufgehört. Nach Harmagedon wird Gott dann die dauerhafte, globale Heilung herbeiführen.

Wer heute glaubt, durch Gottes Kraft Wunder zu wirken oder in Zungen zu reden, handelt womöglich in gutem Glauben, lässt sich aber unwissentlich vom Teufel nutzen. Die Bibel ermahnt uns, unsere Ansichten korrigieren zu lassen:

„(2. Timotheus 3:16-17) Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“

Woran sind echte Christen heute wirklich zu erkennen?

Wahre Nachfolger Jesu zeichnen sich heute nicht durch spektakuläre Wunder, Zungenreden oder Dämonenaustreibungen aus. Jesus nannte ein völlig anderes Erkennungsmerkmal:

„(Johannes 13:35) Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Echte Christen sind an ihrer aufrichtigen Liebe untereinander zu erkennen. Während sich viele Religionen widersprechen und unbiblische Dinge lehren oder praktizieren, halten sich wahre Christen streng an Gottes Wort. Sie töten sich beispielsweise niemals in Kriegen gegenseitig, sondern leben die von Jesus gebotene Liebe vor.

Jehovas Zeugen sind die einzige Religionsgemeinschaft, die diese Liebe praktiziert

Wer jemanden liebt, möchte ihm nicht schaden. Und schon gar nicht möchte er ihn töten. Genau das ist laut der Bibel das Merkmal, an dem sich klar erkennen lässt, wer auf der Seite Gottes steht und wer auf der Seite des Teufels. Wir können dies in der Bibel im 1. Johannesbrief (Kapitel 3, Verse 10–15) nachlesen: „Hieran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen: Wer nicht gerecht handelt, stammt nicht von Gott, und wer seinen Bruder nicht liebt, auch nicht.  11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben,  12 nicht wie Kain, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder ermordete. Und warum ermordete er ihn? Weil seine eigenen Taten schlecht waren, die seines Bruders aber gerecht.
13 Wundert euch nicht, Brüder, dass die Welt euch hasst.  14 Wir wissen, dass wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.  15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben in sich trägt.“
In den zahlreichen Kriegen dieses und des vergangenen Jahrhunderts gab es nur eine einzige Religionsgemeinschaft, die sich geschlossen nicht an den Kriegen beteiligten: Jehovas Zeugen. Ein Beispiel: Jehovas Zeugen waren die einzige Glaubensgemeinschaft, die in den Konzentrationslagern Nazi-Deutschlands ein eigenes Symbol hatte; den lila Winkel. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass sie sich weigerten, im Krieg Menschen zu töten.

Antworten auf Fragen

Stammen alle Wunderheilungen und Wunder von Gott?

Nein, gemäß der Bibel stammen Wunderheilungen heute nicht von Gott. Satan und Dämonen können ebenfalls große Zeichen und lügenhafte Wunder bewirken, um Menschen irrezuführen.

Warum gab es im 1. Jahrhundert Wunderheilungen und warum hörten sie auf?

Die Wunder im 1. Jahrhundert dienten als Beweis dafür, dass Jesus der Messias war und die erste Christenversammlung Gottes Segen hatte. Nach Erfüllung dieses Zwecks hörten die Wundergaben auf, wie in 1. Korinther 13:8 vorhergesagt.

Woran erkennt man echte Christen in der heutigen Zeit?

Echte Christen sind heute nicht an Wunderheilungen oder Zungenreden zu erkennen, sondern gemäß Johannes 13:35 an der echten Liebe untereinander sowie an ihrer genauen Ausrichtung an Gottes Wort.

Welche Hoffnung gibt es für eine dauerhafte Heilung aller Krankheiten?

Die Bibel verspricht nach Harmagedon eine weltweite und dauerhafte Heilung durch Gottes Kraft. Gemäß Offenbarung 21:4 und Jesaja 33:24 werden Krankheit, Schmerz und Tod dann für immer vergehen.